Etwas Weiches, etwas Raues
Raus!-Mission: Findet draußen etwas Weiches und etwas Raues und vergleicht die Oberflächen ganz bewusst.

Darum geht’s
Die Raus!-Mission „Etwas Weiches, etwas Raues“ funktioniert zu jeder Jahreszeit, im Winter aber besonders schön: Ohne dichtes Grün treten Rinde, Moose, Samenstände und trockene Pflanzenteile stärker hervor.
So geht’s
1. Sucht etwas Natürliches, das sich weich anfühlt.
2. Findet danach etwas Raues.
3. Berührt beide nur vorsichtig und ohne etwas abzureißen.
4. Beschreibt den Unterschied mit möglichst vielen Wörtern.
5. Sucht anschließend etwas, das weder eindeutig weich noch rau ist.
Schau genau
Ist weich auch immer glatt? Kann etwas rau und gleichzeitig federleicht sein? Wie verändert Feuchtigkeit eine Oberfläche?
Forscherfrage
Warum fühlen sich Naturmaterialien so unterschiedlich an?
Was steckt dahinter?
Oberflächen unterscheiden sich durch ihre Struktur, Härte, Feuchtigkeit und den Aufbau des Materials. Unsere Haut registriert Druck, Vibration, Temperatur und Reibung und setzt daraus den Eindruck einer Oberfläche zusammen.
Noch weiterforschen
Findet drei Oberflächen und ordnet sie von glatt bis rau oder von weich bis hart.
Für Familien
Eine Person sucht etwas Weiches, die andere etwas Raues. Danach werden die Rollen getauscht.
Für Kindergruppen
Kinder sammeln keine Gegenstände, sondern Oberflächen-Wörter. Am Ende entsteht eine gemeinsame Wortliste.
Lern- & Erfahrungsziel
Tastsinn differenzieren und Eigenschaften von Naturmaterialien sprachlich beschreiben.
NaturRaum-Tipp
Nur sichere, harmlose Oberflächen berühren. Unbekannte Pflanzen, Pilze oder Tiere bleiben reine Beobachtungsobjekte.
Passende NaturImpulse

Mein kleinster Fund
Raus!-Mission: Findet das kleinste Naturdetail, das ihr entdecken könnt – eine Knospe, Flechte, Moosspitze oder winzige Spur.

Was raschelt hier?
Raus!-Mission: Hört ein Rascheln oder anderes unbekanntes Naturgeräusch und beschreibt es zuerst, bevor ihr nach der Ursache sucht.

Zapfen-Zielwurf
Raus!-Mission: Sucht gefallene Zapfen und trefft ein Ziel am Boden – erst nah, dann weiter weg.
